Freitag, 5. Dezember 2008

Das Probewochenende kann kommen!

In einer Woche ist es wieder mal so weit: Die Hasafurzer aus H-Town machen sich auf in ihr "Schlößchen" nahe Engen an der BAB 81, um dort das Probewochenende für die nahende Kampagne 2009 abzuhalten. Dort wird tapfer in Gesamt- und Registerproben geübt, bis alle neuen und alten Stücke perfekt sitzen. Und nebenher wird wohl auch wieder ein klein wenig gefeiert. Damit dieses Feiern von Beginn an fröhlich von der Hand geht, möchte die Gruppe Rosa das aus den USA stammende Gesellschaftsspiel "Flip Cup" in der ganzen Gassahuber-Familie bekannt und beliebt machen.

Damit Tobber, der als Schriftführer natürlich auch für die Freizeit-Kommunikation zwischen der Gruppe Rosa und den Bläsern sowie dem Tambi zuständig ist und somit auch das Spiel offiziell präsentieren wird, hier nicht bei Adam und Eva anfangen muss, sollen die wichtigsten Regeln nun schon mal genannt werden:
  • Es werden zwei Teams mit gleicher Spieleranzahl gebildet, die gegeneinander antreten.
  • Jeder Spieler erhält einen Plastikbecher (Cup), der bis zur Hälfte mit lecker Bier gefüllt wird.
  • Die Mannschften stellen sich an einer Theke, einem Tisch oder Ählichem gegenüber auf, so dass jedem Spieler des einen Teams ein Spieler des anderen Teams gegenüber steht.
  • Nachdem dann abgesprochen wurde, in welche Richtung gespielt wird und welche sich gegenüber stehenden Spieler die Startleute ihres Teams sind, beginnt das witzige Spektakel:
  • Die Startspieler stoßen auf eine albern aussehnde aber durchaus ernst gemeinte Art miteinander an und eröffnen somit den Wettstreit. Nun müssen die Spieler so schnell wie möglich ihren Becher leeren, diesen dann an der Tischkante abstellen und ihn mit einem feinfühligen Finger-Schnipser auf die Becher-Unterseite so zum Fliegen bringen, dass er sich in der Luft um 180° dreht (Flip) und quasi auf dem Kopf wieder auf dem Tisch landet und auch so stehen bleibt (siehe Abbildung 1). Erst wenn der erste Spieler dies geschafft hat, darf der nächste Spieler des Teams mit dem Leeren seines Bechers beginnen, um anschließend auch wieder den Becher so lange flippen zu lassen, bis dieser auf dem Kopf stehen bleibt. Der ganze Spaß geht so lange weiter, bis bei einem Team alle Spieler die zuvor beschriebenen Aufgaben regelkonform erfüllt haben.
  • Das Team, das als erstes fertig ist, ist das Siegerteam und überschüttet sich selbst mit Lob und Anerkennung. Das andere Team muss das verwendete Bier zahlen, wird verspottet, diskriminiert und offiziell als Looser-Team bezeichnet.
Abbildung 1: Grafische Darstellung des Flippens

OK, das Ganze klingt leicht primitiv und hat den Anschein, wieder mal nur ein billiger und blödsinniger Grund zu sein, um zu saufen. Und genau so soll es auch sein! Yeah!

Somit bleibt nur noch zu sagen: Wildsau, bestell ausreichend Biers! Und mögen die Spiele beginnen!

Montag, 3. November 2008

Das große Notenbuch der Gummibären

Tobber hat ein neues Amt in der Gruppe Rosa: Er ist ab sofort Noten-Schriftführer für das jecke Schlagzeugregister. Denn wir wollen auch mal wissen, wo im Lied wir uns gerade befinden, wenn der Tambi fröhlich ausruft: "Wir beginnen im Takt 65!" Und da wir bisher keine eigenen Noten hatten, war dies für uns unmöglich. Daher hat Tobber nun diese ehrenwerte Fleißarbeit auferlegt bekommen.

Da es sich bei der Gruppe Rosa um derzeit zehn aktive Mitglieder handelt, ist hierfür natürlich ein sehr großes Notenbuch von Nöten. Erste Recherchen auf diesem Gebiet ließen aber schnell erkennen, dass so ein übergroßes Notenbuch nicht wirklich im Notenbuchfachgeschäft erhältlich ist. Daher wurde nach einem kurzen Brainstorming vom Gruppenführer die Idee geboren, unsere alten Kumpels von der Gummibärenbande zu fragen, woher sie ihr "Großes Buch der Gummibären" haben. Zu unserer Enttäuschung wurde dies von den kleinen Hopplern handgefertigt und stellt somit quasi ein Unikat dar.

Da wir aber so ein großes Buch haben wollten und wir mit Helander eine Art Kampfmaschine in unseren Reihen haben, wurde die Freundschaft zu den Bären kurzerhand gekündigt, ein kurzer und siegreicher Krieg geführt und das Buch gestohlen. Kaum hatten wir das Ding aus den tiefen Wäldern rausgetragen, hat Tobber alle Einträge ausradiert und das Buch mit Notenlinien versehen.


Tobber beim Ziehen der Notenlinien

Somit steht der zukünftigen Notenniederschrift und einem von da an höchst effektiven Proben von Seiten der Schlagzeuger nichts mehr im Wege!

Montag, 15. September 2008

Echt schick!

Alter Schwede war gestern - alter Schäbe ist heute! Jaja, ihr habt es korrekt vermutet: Dieser leicht verspätete Eintrag behandelt die Festivitäten bezüglich der altersbedingten Beförderung unseres Tämbchens zum Tambi! Diese Beförderung ist laut des Tarifvertrages für ehrenamtliche Tambouren der schwäbisch-allemannischen Fasnet bei Vollendung des dreißigsten Lebensjahres fällig - und endlich war dies so weit. Also wurde festiviert...

Großzügig und spendabel wie man unseren Frontmann kennt, hat er all seine Musikerinnen, Musiker und sogar Schlagzeuger in seine hübsche Garage eingeladen, um hier in seinen Geburtstag hineinzufeiern und auf die Beförderung anzustoßen. Als brave Schützlinge folgten nahezu alle Hasafurzer dem Lockruf und so war der Grundstein für eine amüsante und kurzweilige Veranstaltung gelegt. Doch im Vorfeld wurde in den Reihen der jecken Musiker viel gegrübelt. Nicht über das Geschenk - das wurde frühzeitig durch ein kompetentes Kompetenzteam ausgetüftelt und organisiert. Auch dass ein kleiner Überraschungsauftritt gespielt werden sollte, stand lange vor dem Termin fest. Doch eines war lange Ungewiss: Was soll angezogen werden? Die meisten entschieden sich für ein schickes Freizeitoutfit - also irgendwas zwischen Couch-Potatoe und Bundespräsident bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes erster Klasse. Und damit passten sie auch top ins Bild. Nur eine Person - natürlich aus der knuffigen Gruppe Rosa - wählte einen anderen Weg...

Allerdings war diesmal nicht Bruce "Kappo" Darnell der modisch Auffällige, sondern unser allseits für seinen Look beliebter Mr. Floppy! Es muss wohl so gewesen sein, dass er mit den Überlegungen bezüglich seines Outfits bei des Tambis Geburtstagsfeier soooo viel Zeit zugebracht hatte, dass er am Festtag selbst dann vollkommen verwirrt zum Jogginganzug griff. Auf dem Gehöft Schäbnitzki angekommen, stellte er aufgrund seiner atemberaubenden Auffassungsgabe aber unverzüglich fest: 'Ups, wohl doch ein wenig underdressed!' Darum machte er sich nahezu ungesehen wieder vom "Acker" (Klasse Wortspiel, Anm. d. Red.), um sich ein wenig "schicker" (schon wieder ein Wortspiel - fast NOCH besser) zu kleiden.

Nach dem Motto "schicker ist besser", tauchte er wenig später wieder auf der Feier auf - in seinem "Konfirmationsanzug" mit rosa-gestreiftem Hemd und dazu passender rosa Krawatte:


Schicker Mr. Floppy

Somit hat er es doch glatt geschafft, innerhalb von einer Stunde alle anderen Gäste hinsichtlich Garderoben-Schickität sowohl zu untertreffen, als auch zu übertreffen. Respekt und Anerkennung! Wir sind schon alle gespannt, wie er dies bei unserem nahenden Auftritt bei den Bruggaklopfern toppen (oder eher tobben) will. Wir werden es sehen...

Sonntag, 31. August 2008

Auf einem Bein kann man nicht stehen...

...aber auf zwelch bis drölf Beinen wird's dann auch recht anspruchsvoll und knifflig! So erfahren am vergangenen Wochenende beim Guggenmusiktreffen in Neckartailfingen. Halt dei Lapp!

Zu Beginn des Abends war die Gruppe Rosa noch höchst seriös unterwegs - so seriös, wie man als WildWest-Schwerverbrecher halt sein kann. Denn wir waren als die bekannte Ganoven-Familie Dalton aus den Lucky Luke-Comics verkleidet. Hier ein Gruppenfoto von uns vor dem Auftritt, damit ihr euch ein Bild machen könnt:

Bild: Teil der Gruppe Rosa mit Tambi (2. Person v.l.)

Schon während des Auftritts, der auf 20:45 Uhr angesetzt war, wurde uns klar: Das wird kein gewöhnlicher Abend! Denn mit Helander und Floppy schafften es gleich zwei unserer ehrenwerten Mitglieder, sich beim Spielen die Hosen am Gesäß aufzureißen. Aber halb so schlimm - schließlich hatte nur einer von beiden eine leicht auffällige Unterbuxe an (ROT) und es waren auch nur noch 5 Stunden bis zur Heimfahrt. So weit also noch kein Problem, doch es sollte wilder kommen...

Denn nach dem Auftritt begann ein feucht-fröhliches Fest mit komischem Weizenbier, wilden Bargetränken und zusätzlich haufenweise Alkohol. Daher wohl auch die Symptome am Ende des Abends, die sich zur Abfahrtszeit (02:00 Uhr) bei den rosa Jecken einstellten:
  • Der Gruppenführer verpasste in seinem Dullen schiergar die Abfahrt und erreichte nur aufgrund seiner halbmarathon-würdigen konditionellen Verfassung den Bus noch vor dem Verlassen der Ortsgrenzen.
  • Ein anderes Mitglied - hier mal Flips genannt - verschlief die komplette Heimfahrt und ließ dann beim Aussteigen das ein oder andere Untensil im Bus liegen (Pistole, Pulli, Schuhe, Cowboyhut, Rucksack,...) - mehr als in der gesamten Kampagnen 2006-2008 zusammen.
  • Der Kappo vergaß sich nach dem Aussteigen neu einzunorden, marschierte trotzdem unverzüglich in eleganten Kurvenbewegungen los und stellte nach ca. 200 Metern ermüdendem Fußmarsch mit riesiger Trommel auf dem Rücken fest: "Scheiße, ich bin in die falsche Richtung gelaufen!"
Dieser kleine Auszug aus den Erlebnissen zeigt klar auf, dass es ein amüsanter Abend war. Aber wir sind sicherlich alle froh, wenn das nächste Fest dieser Größenordnung noch ein wenig auf sich warten lässt. Bis denn schaffet's gut!

Freitag, 18. Januar 2008

Kleiner Nachtrag

Nach dem grandiosen Abend/Nacht in Hochdorf wurde auf der Heimfahrt kurzerhand beschlossen, in der blauen Lagune zu Ergenzingen einzukehren.
Und das obwohl sich unser Fahrer Mr.Floppy aus unerfindlichen Gründen etwas zierte.
Nach einer lecker lecker Bockwurst (ok Supporter Schöffel hat für sich entschieden ein Festmahl zu dinieren mit Bockwurst, Käse-Schinken-Croissant, Donut und mehreren Bifi's) kam der Gruppenführer auf die glorreiche Idee Lotto zu spielen.
Leider stellte dieser Lottoschein mit seinen kleinen Kästchen ein schier unüberwindbares Hindernis dar. (Silberblick) Auch der Tankwart (der uns keinen Alkohol mehr verkauft hat grrrr) durfte bei diesem Ereignis noch ein paar Kreuze setzen, die im Eifer des Gefechtes und der Aussicht auf den greifbaren Lottogewinn einfach vergessen wurden.


Der nächste Lottoschein wird annähernd so unleserlich ausgefüllt. Hehe

Da wie ihr all wisst die Hasahoppler heute in Ergenzingen beim Ringtreffen gastieren ist der Weg zu der blauen Lagune nicht mehr weit. Somit könnte man heute Nacht die Kasse der Toto-Lotto-Gesellschaft Baden-Württemberg wieder mächtig klingeln lassen und auf den nächste Jackpot hoffen.

Ein weiteres großes Ereignis steht in Ergenzingen an. Die Abteilung
"De Luschdige" werden nach einer Vorbereitungszeit von 3 Jahren ihr erstes traditionelles Fan-Trikot vorstellen.
Da es in Ergenzingen die größte Bar der Fasnetskampagne 08 (nach dem Klostehof) sein wird, ist dies ein erster härte Test für dieses Trikot.
Das heißt, wenn das Trikot bei Rainer O. am nächsten Tag noch komplett ist hat dieses seine Alltagstauglichkeit bewiesen.

Zum Schluss möchte ich noch einen der größten Philosophen unserer Zeit zitieren. Björn Schöffel. Das Zitat:"JÄGI IST KEIN ALKOHOL"

Also ihr Fahrer immer schön Jägi trinken :)