Freitag, 18. Februar 2011

Kampagnen-Motto 2011

Kenner dieser Seite werden wissen, dass für die Einträge rechts oben vorrangig unser extrovertierter Tanzbär zuständig ist. So ließ er es sich auch nicht nehmen, ein neues Kampagnen-Motto festzulegen und zu verkünden.

Bevor nun anlässlich des optischen Erscheinungsbilds dieses Mottos ein Schrei der Entrüstung durchs Volk oder besser gesagt die Gemeinde geht, möchte ich darauf hinweisen, dass Ähnlichkeiten zu religiösen Segensformeln keinesfalls beabsichtigt sind. Es muss sich hier um einen Zufall handeln, zumal die Buchstaben im Kampagnenmotto rein weltliche Bedeutung haben.

Es handelt sich hierbei um eine Empfehlung der Ernährungskommission der Gruppe Rosa hinsichtlich des Genusses alkoholhaltiger Getränke. Denn jeder weiß: Die Reihenfolge, in der man Getränke zu sich nimmt, kann großen Einfluss auf das erfahrbare Geschmackserlebnis haben. So ist hinlänglich bekannt, dass der Umstieg von Bier auf Wein und anschließend Hochprozentiges weit mehr Sinn macht, als wenn man sich gleich zu Beginn den Gaumen mit irgendeinem Obstler-Fusel betäubt. Was empfehlen nun aber die Kürzel S+S+B?

Die Kürzle stehen für Schnaps+Schorle+Bier. "Hmmm, da dimmt doch was nit! Der widerspricht sich doch quasi selbst!", ist nun die logische Schlussfolgerung eines jeden Lesers. Nunja, prinzipiell richtig - wenn man denn schmecken will, was einem bei der Fasnet dieses Jahr so kredenzt wird. Leider lassen die zum Verkauf stehenden Biere und Weine häufig zu wünschen übrig, weshalb man auf ein detailliertes Erschmecken der einzelnen Aromen gerne verzichtet. Somit hat sich bewährt, den Gaumen erst zu betäuben, um dann auf die anderen Getränke umzusteigen.

Die Klugscheißrigen werden nun einwerfen: "Warum denn dann umsteigen?" Aber das ist doch klar: Der Guggenmusiker an sich möchte nicht als Saufkuh dastehen! Er hat einen Ruf als Kulturschaffender, dem er gerecht werden möchte. Und den er bei Fehlverhalten verlieren oder - und das wäre weitaus schlimmer - in den Dreck ziehen könnte. Daher das Umsteigen auf niederprozentige Alkoholika.

Die ganz arg Klugscheißrigen fragen nun sicherlich: "Warum denn dann überhaupt Alkohol?" Nun ja, das erkläre ich Ihnen, werte Leser, vielleicht ein andermal - vorzugsweise an der Bar...

Das Rätsel wird aufgelöst

Nachdem Ihnen, liebe Leser, nun ausreichend Zeit eingeräumt wurde, das eingestellte Rätsel zu lösen und der Fasnetsdienstag und somit die Guggenbar nahen, ist es nun endlich so weit: Der Sieger des Rätsels wird bekannt gegeben und Torbinski sowie Renégade werden genötigt, diesem je ein Bargetränk im Klosterhof zu spendieren.

Da außer Helander nur anonyme Teilnehmer einen Eintrag geleistet haben, geht der Sieg an eben diesen Teilnehmer: Herzlichen Glückwunsch der Herr! Da der werte Sieger die körperlichen Voraussetzungen erfüllt, seinem Anspruch auf den Preis selbst Nachdruck zu verleihen, wird die Gewinneintreibung ihm überlassen.

Ach ja: Wer sich nun fragt, was GPP tatsächlich bedeutet, sollte die zwei Erhirner selbst fragen. Denn der Autor dieses Beitrags traute sich nicht, dies zu erfragen. Manche Sachen will man einfach nicht wissen...