Montag, 19. November 2007

Jagdform muss weiterentwickelt werden

Jaja, die Pirsch scheint wohl doch nicht das Wahre zu sein. In der Theorie klang diese Jagdform wirklich viel versprechend, um die rosa Mannsbilder mit einem tollen Weibchen auszustatten. Doch nach ein paar Getränken an der Bar war das vorsichtige Anschleichen kaum noch realisierbar. Dumm gelaufen - im wahrsten Sinne des Wortes!

Doch der hochgeschätzte Gassahuber-Kollege Uhri machte uns auf eine Jagdform aus dem Tierreich aufmerksam, welche den Anforderungen der Gruppe Rosa um einiges gerechter wird, als die Pirsch: Das Mausen.

Diese Jagdform hat der Rotfuchs, also der Einstein unter den Wald- und Wiesenbewohnern, entwickelt, um seine Lieblingsspeise, die Maus, zu erlegen. Hierzu begibt sich der Fuchs erst mal in ein Gebiet, in welchem mit der Anwesenheit von Mäusen zu rechnen ist. Da chillt er dann ein wenig vor sich hin, beobachtet dabei aber immer die Szenerie. Sobald eine Maus ihren sicheren Bau verlässt und diese dem Fuchs auch noch gefällt, setzt dieser zu einem kranken und spektakulären Satz über mehrere Meter an, um dann mit seinen zuvor angespitzten Krallen zielgenau auf der Mahlzeit zu landen.

Ein Vorgehen, das man sich, übertragen auf die Männlein der Gassahuber, super vorstellen kann. Denken wir uns das doch mal durch, wie es während der Fasnet geschehen könnte:

Die jecken Trommler haben soeben erfolgreich einen Auftritt absolviert, finden sich daher unglaublich toll und attraktiv und haben Durschd. Daher geht's ab in die Bar - ein Gebiet, auf dem mit der Anwesenheit von Beutetieren (hübsche, nicht-vergebene Weibchen) zu rechnen ist. Hier wird in geselliger Runde geredet, getrunken und gelacht, so dass man nicht auffällt. Doch stets wird hierbei die Szenerie suchend im Auge behalten. Sollte nun ein passendes Geschöpf die Bar betreten wird es spannend. Das suchende Gruppenmitglied visiert sein Ziel an, wartet auf den perfekten Augenblick, hechtet los und schnappt sich das Weibchen - im Idealfall. Natürlich könnte es auch zu einem kastastrophalen Zusammenprall zweier gleichzeitig losspringender Männlein kommen, oder zu einer Ellebogenfraktur, wenn das Ziel leicht verfehlt und somit der Boden unsanft und widererwartend erreicht wird. Doch die Erfolgsaussichten sind klar höher als bei der Pirsch und die Vorgehensweise entspricht viel mehr dem Charakter der Suchenden.

Nicht zu verachten ist auch, dass "mausen" zugleich ein Synonym für den Vollzug des Beischlafs ist. Das ist doch ein Zeichen! Na dann her mit dem Jagdhorn und auf ein Neues beim nächsten Feschd!

Freitag, 16. November 2007

Aus der Ferne erklingt das Jagdhorn...

Es ist so weit. Am morgigen Samstag findet die Generalprobe für die große Kampagne 2008 der Gruppe Rosa statt. Doch worum handelt es sich hierbei?

Der ein oder andere Insider wird es schon mitbekommen haben: Die jecken männlichen Gruppenmitglieder, die sich momentan nicht in einer festen Beziehung befinden, werden ab dem 6. Januar 2008 zur offiziellen Damenjagd aufbrechen. So weit - so gut! Doch welcher Jagdform soll man sich hierbei bedienen, um möglichste erfolgreich zu sein? In einer Reihe von Versuchen und Überlegungen wurde folgendes festgelstellt:

Das Fallenstellen erwies sich recht schnell als eine sehr ungeeignete Jagdform. Zwar ist der Aufwand für den Jäger hierbei sehr gering (Falle aufbauen, Köder rein, Party machen, manchmal nachsehen was reingedappt ist), was besonders dem Ehrenmitglied der Gruppe Rose, Lazy-Raini, entgegenkommt. Doch die gefangenen Objekte entsprechen seltenst dem erwünschten Beuteschema. Mit anderen Worten: Da dappt alles mögliche rein, nur kein hübsches, weibliches und williges Freiwild. Und wenn doch, dann ist es aufgrund der Inhaftierung bereits so zickig, dass an eine weiterführende Unterhaltung nicht zu denken ist.

Das Auflauern in Hochsitz oder Versteck bietet auf den ersten Blick den Vorteil, dass das begehrte Objekt vor dem Zugriff gesehen wird. Doch das ewige Warten, die hiermit verbundene Langeweile sowie der dabei immer enormer werdende Durst und Urindrang sprechen klar gegen diese Vorgehensweise.

Die Hetzjagd an sich klingt unterhaltsam und man kann hierbei aus vielen aufgescheuchten Objekten wählen. Doch die körperliche Betätigung spricht schon klar gegen diese Vorgehensweise. Auch die Realisierung der Hatz in einer Halle oder Bar, wo die abendliche Jagd meist stattfinden wird, stellt sich als problembehaftet heraus. Denn jedesmal den Feueralarm auszulösen und dann am Ausgang zu warten, wer alles aus der Halle flüchtet, birgt gewisse finanzielle Risiken. Und das Abstellen eines durch mehrere Tage übermäßigen Weizenbiergenuss erschaffenen Koffers im hintersten Eck der Bar, so dass alle möglichen Freiwilddamen zusammen mit dem Rest der Barbesucher diese verlassen, kann sehr schnell zu unnetten Reaktionen der nicht auf Jagd befindlichen Narren führen. Somit scheidet dieses Verfahren auch aus.

Kurzum: Eine Kombination der Vorteile der ersten beiden Vorgehensweisen wäre das Ideal.
  • Freie und selbstbestimmte Auswahl des Jagdgegenstandes
  • Aufenthalt inmitten des Geschehens
  • die Gelegenheit haben zu Trinken und zu Urinieren
  • die Möglichkeit haben blitzschnell und nahezu ohne Vorwarnung anzugreifen
Doch welche Jagdart ist so toll, dass sie dies hinbekommt? Wir haben es herausgefunden: Die Pirsch!

Nach dem hochgeschätzten Online-Nachschalgewerk Wikipedia ist die Jagd-Art Pirsch wie folgt definiert:
"Pirsch: Hierbei begeht der Jäger vorsichtig und leise das zu bejagende Gebiet, er 'pirscht' bzw. schleicht sich sozusagen an. Spuren wird er nicht blindlings folgen, sondern nur dann wenn sie vielversprechend sind und der Wind seine Witterung nicht verrät. Fährten im Neuschnee sind leicht zu erkennen. Deshalb dienen sie als besonders gute Grundlage für die Entscheidung, an bestimmten Stellen zu pirschen."

Ich würde sagen, das trifft's doch ziemlich genau. Somit lautet das Motto 2008: "Gruppe Rosa auf der Pirsch!" Na denn: Die Jagdsaison ist eröffnet!

Donnerstag, 8. November 2007

Gassahuber + Probewochenende = Sturmwarnung

Vor ungefähr drei Jahren machten sich die luschdigen und jecken Tonerzeuger aus Herrenberg und Umgebung zum ersten Mal auf zu einem Probewochenende in der Ferne. Und kaum waren die witzigen Menschlein aus dem Gäu größtenteils am Zeilort angekommen, brach ein Winter-Unwetter über sie hinein, das selbst Mr. Nordpol höchstpersönlich hätte erschaudern lassen. Und nun, einen Tag vor dem Start des diesjährigen Probewochenendes, wird der Deutsche Wetterdienst wieder aktiv: Für große Teile Norddeutschlands und Bayerns wurden bereits Sturmwarnungen herausgegeben.

Zwar befindet sich das schnuckelige Dorf nahe Engen, das die Gassahuber am kommenden Wochenende zuschallen werden, nicht in der aktuellen Gefahrenzone, aber es wäre doch gelacht und nahezu unglaubwürdig, wenn der Wetterdienst die Warnungen bis zum morgigen Tag nicht auf komplett Süddeutschland ausweiten würde. Meine Prognose für die morgige Unwetterwarnung steht jedenfalls schon fest: Taifun-Windhosen-Orkan im Raum Engen! Was bleibt der Gruppe Rosa da anderes übrig, als auf die weisen Worten des TOReros zu hören: "Da hilft nur noch Trinken!"