Sonntag, 31. August 2008

Auf einem Bein kann man nicht stehen...

...aber auf zwelch bis drölf Beinen wird's dann auch recht anspruchsvoll und knifflig! So erfahren am vergangenen Wochenende beim Guggenmusiktreffen in Neckartailfingen. Halt dei Lapp!

Zu Beginn des Abends war die Gruppe Rosa noch höchst seriös unterwegs - so seriös, wie man als WildWest-Schwerverbrecher halt sein kann. Denn wir waren als die bekannte Ganoven-Familie Dalton aus den Lucky Luke-Comics verkleidet. Hier ein Gruppenfoto von uns vor dem Auftritt, damit ihr euch ein Bild machen könnt:

Bild: Teil der Gruppe Rosa mit Tambi (2. Person v.l.)

Schon während des Auftritts, der auf 20:45 Uhr angesetzt war, wurde uns klar: Das wird kein gewöhnlicher Abend! Denn mit Helander und Floppy schafften es gleich zwei unserer ehrenwerten Mitglieder, sich beim Spielen die Hosen am Gesäß aufzureißen. Aber halb so schlimm - schließlich hatte nur einer von beiden eine leicht auffällige Unterbuxe an (ROT) und es waren auch nur noch 5 Stunden bis zur Heimfahrt. So weit also noch kein Problem, doch es sollte wilder kommen...

Denn nach dem Auftritt begann ein feucht-fröhliches Fest mit komischem Weizenbier, wilden Bargetränken und zusätzlich haufenweise Alkohol. Daher wohl auch die Symptome am Ende des Abends, die sich zur Abfahrtszeit (02:00 Uhr) bei den rosa Jecken einstellten:
  • Der Gruppenführer verpasste in seinem Dullen schiergar die Abfahrt und erreichte nur aufgrund seiner halbmarathon-würdigen konditionellen Verfassung den Bus noch vor dem Verlassen der Ortsgrenzen.
  • Ein anderes Mitglied - hier mal Flips genannt - verschlief die komplette Heimfahrt und ließ dann beim Aussteigen das ein oder andere Untensil im Bus liegen (Pistole, Pulli, Schuhe, Cowboyhut, Rucksack,...) - mehr als in der gesamten Kampagnen 2006-2008 zusammen.
  • Der Kappo vergaß sich nach dem Aussteigen neu einzunorden, marschierte trotzdem unverzüglich in eleganten Kurvenbewegungen los und stellte nach ca. 200 Metern ermüdendem Fußmarsch mit riesiger Trommel auf dem Rücken fest: "Scheiße, ich bin in die falsche Richtung gelaufen!"
Dieser kleine Auszug aus den Erlebnissen zeigt klar auf, dass es ein amüsanter Abend war. Aber wir sind sicherlich alle froh, wenn das nächste Fest dieser Größenordnung noch ein wenig auf sich warten lässt. Bis denn schaffet's gut!